Jennifer Fredeweß
Gemeinderat Platz 5 | Kreistag Platz 2
Moin Rastede - Ich bin Jennifer Fredeweß (41), Unternehmerin und wohne seit 2015 in unserer schönen Gemeinde (Nethen). Seit 2025 engagiere ich mich aktiv bei den GRÜNEN.
Nachgefragt
Warum kandidierst du für den Gemeinderat in Rastede?
Weil ich nicht nur zuschauen möchte, wie Entscheidungen für unser aller Alltag getroffen werden. Ich habe als Unternehmerin gelernt, Dinge anzupacken und Strukturen zu schaffen, die funktionieren. Dieses Denken möchte ich in die kommunale Politik einbringen: transparent und mit echtem Interesse an den Menschen hier vor Ort.
Was bedeutet Rastede für dich persönlich?
Rastede ist mein Zuhause. Der Ort, an dem ich lebe, arbeite und Wurzeln geschlagen habe. Ich schätze die Ruhe, die Natur und das Gemeinschaftsgefühl, das man hier noch findet. Genau deshalb ist es mir wichtig, dass dieser Ort auch für kommende Generationen lebenswert bleibt.
Welche Themen liegen dir besonders am Herzen?
Besonders am Herzen liegt mir, dass Kinder und Jugendliche in Rastede wirklich ankommen können – in einer Gemeinde, die ihnen Raum gibt. Das bedeutet für mich: Schulen, die verlässlich finanziert sind und in denen gutes Lernen möglich ist – mit qualitativ hochwertigem Schulessen, funktionierenden Räumen und einem Ganztag, der seinen Namen verdient. Und es braucht Orte, an denen junge Menschen zusammenkommen. Daneben bleibt der Klimaschutz im Alltag ein zentrales Thema: mit besseren Radwegen und einem ÖPNV, der auch auf dem Land verlässlich funktioniert.
Wo siehst du aktuell den größten Handlungsbedarf in Rastede?
Drei Bereiche fallen mir sofort ein: Erstens brauchen wir mehr Transparenz in der Haushaltsführung – Umwidmungen von Geldern ohne Ratsbeschluss dürfen nicht zur Normalität werden. Zweitens ist die Situation an der KGS mit über 2.200 Schülerinnen und Schülern und einer einseitigen Kostenlast für Rastede nicht dauerhaft tragbar. Und drittens müssen wir Klimaschutz vor Ort konkret machen: mit besseren Radwegen, verlässlicherem ÖPNV, klimafreundlicher Gemeindeentwicklung und transparenten Entscheidungen darüber, wie Rastede seine Klimaziele erreicht.
Welche Erfahrungen oder Perspektiven bringst du in die politische Arbeit ein?
Als Unternehmerin weiß ich, was es bedeutet, Verantwortung zu tragen, komplexe Strukturen zu durchdringen und trotzdem klar und verständlich zu kommunizieren. Ich habe aufgebaut, Fehler gemacht und daraus gelernt. Ich bringe eine unternehmerische Perspektive mit – lösungsorientiert, ohne Scheu vor unbequemen Fragen – und gleichzeitig ein echtes Interesse am Miteinander.
Mein Lieblingsort in Rastede ist …
... das Steenforts Moor – ein wunderbarer Ort zum Laufen und um Natur pur zu erleben.
Wenn ich gerade keine Politik mache, dann …
… arbeite ich in meinem Unternehmen, entwickle neue Ideen, laufe raus in die Natur oder kümmere mich um die Dinge, die das Leben abseits von To-do-Listen schön machen.
Drei Wörter, die mich gut beschreiben:
- Strukturiert
- Direkt
- Lösungsorientiert
Ein Thema, über das ich sofort begeistert sprechen kann:
Wie man aus Chaos Klarheit macht – ob im Haushalt, im Unternehmen oder in der Kommunalpolitik. Gute Strukturen sind keine Kleinigkeit: Sie entscheiden darüber, ob Menschen sich einbringen können oder nicht.
Mein persönlicher Wunsch für die Zukunft von Rastede:
Dass Rastede ein Ort bleibt, an dem man gerne groß wird, gerne alt wird – und in dem alle, die hier leben, wirklich gehört werden. Eine Gemeinde, die mutig genug ist, sich zu verändern, ohne zu vergessen, was sie ausmacht.