Jonas Majer
Gemeinderat Platz 7
Moin Rastede – ich bin Jonas Majer (42), Ingenieur für Akustikberechnungen und wohne seit 2024 mit meiner Familie in Kleibrok. Seitdem bin ich auch Mitglied bei den Grünen.
Warum kandidierst du für den Gemeinderat in Rastede?
Politik, Wirtschaft und gesellschaftliche Entwicklungen habe ich schon immer mit großem Interesse verfolgt. Die Entwicklungen der letzten Jahren, lassen mich nicht mehr nur zuschauen und hoffen, dass sich etwas verändert: Ich möchte in einer sozialen, demokratischen Gesellschaft leben, die ihre Ressourcen nachhaltig nutzt - und die gibt es nur, wenn Menschen sich einbringen.
Für den Gemeinderat kandidiere ich, damit ich im Austausch mit jungen und alten Menschen, mit Menschen mit besonderen Herausforderungen und Lebenslagen und allem dazwischen, mein Wissen, meine Erfahrungen und Fähigkeiten einbringen kann, damit Rastede für uns alle auch weiter eine gute und lebenswerte Gemeinde zum wohnen, arbeiten und leben sein wird.
Was bedeutet Rastede für dich persönlich?
Am Bodensee aufgewachsen, ist Rastede meine Wahl-Heimat. Immer wieder entdecke ich neue Ecken, Veranstaltungen und Ausflugsziele. Meiner Frau und mir war es wichtig, dass unsere Kinder in einem Umfeld mit Natur, kurzen Wegen und einem freundlichen Miteinander aufwachsen können. Und genau das haben wir hier gefunden. Rastede ist für meine Familie und mich zu einem echten Zuhause geworden.
Was möchtest du in den nächsten Jahren konkret verbessern oder voranbringen?
Ich wünsche mir ein Rastede, das auch in Zukunft ein lebenswerter Ort für Alle bleibt. Dafür möchte ich mich neben den wichtigen Themen wie der KGS besonders für diese drei Bereichen einsetzen:
Energie- und Wärmewende sozial gestalten.
Steigende Energiekosten dürfen nicht zur Kostenfalle werden – besonders nicht für Menschen mit geringem Einkommen. Deshalb braucht es jetzt eine vorausschauende kommunale Wärmeplanung und gezielte Unterstützung, damit Klimaschutz, Versorgungssicherheit und soziale Gerechtigkeit zusammengehen.
Mobilität sicher und zukunftsfähig weiterentwickeln.
Die Infrastruktur ist heute stark auf das Auto ausgerichtet. Gleichzeitig werden Mobilität und Energie immer teurer. Ich möchte mich für sichere und gut erreichbare Wege einsetzen – für Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen. Wer kein Auto hat, muss trotzdem selbstständig einkaufen, zum Arzt oder zu anderen wichtigen Einrichtungen gelangen können.
Demokratie stärken.
Viele Menschen verbinden Politik und Verwaltung mit Frust, fehlender Transparenz und langwierigen Entscheidungen. Das führt dazu, dass sich immer mehr Menschen abwenden. Ich möchte mich für eine Politik einsetzen, die verständlich kommuniziert, transparent handelt, beteiligt und umsetzt.
Welche Erfahrungen oder Perspektiven bringst du in die politische Arbeit ein?
Aufgewachsen bin ich mit Eltern, für die das politische Einbringen selbstverständlich war. Während meines Zivildienstes erhielt ich Einblicke in das Leben von Menschen mit Behinderungen. Beruflich gilt es für mich komplexe Zusammenhänge zu erfassen, im Team zu arbeiten, verschiedene Meinungen und Perspektiven zusammenzubringen, stets das Ziel im Auge zu behalten und Ergebnisse zu erreichen.
Für meine Arbeit im Gemeinderat bedeutet das, offen zu sein für die vielfältigen Bedürfnisse und Lebensrealitäten, mich engagiert einzusetzen für eine tragfähige Weiterentwicklung der Anliegen, den roten Faden trotz unterschiedlicher Anforderungen zu folgen und konsequent umzusetzen.
Wenn ich gerade keine Politik mache, dann …
verbringe ich am liebsten Zeit mit meiner Familie, gehe laufen oder lese über wirtschaftliche und politische Themen.
Drei Wörter, die mich gut beschreiben:
informiert, lösungsorientiert, Klartext.
Ein Thema, über das ich sofort begeistert sprechen kann:
Erneuerbare Energien – weil sie die günstigste Grundlage für eine sichere und bezahlbare Strom- und Wärmeversorgung sind. Mich interessiert besonders, wie politische und wirtschaftliche Interessen die Energiewende beeinflussen und wie wir Klimaschutz, Versorgungssicherheit und bezahlbare Energie sinnvoll miteinander verbinden können.
Mein persönlicher Wunsch für Rastede:
Das Rastede für alle Menschen ein lebenswerter, aufgeschlossener Ort bleibt – für Jung und Alt, mit oder ohne Unterstützungsbedarf. Eine Gemeinde, in der Zusammenhalt, Chancengleichheit und Zukunftsfähigkeit selbstverständlich sind.