Leonie Piwczyk
Leonie Piwczyk

Leonie Piwczyk

Gemeinderat Platz 1

Moin Rastede - Ich bin Leonie Piwczyk (33), arbeite als Personalentwicklerin mit dem Schwerpunkt Vielfaltsmanagement, Vereinbarkeit Beruf & Familie und bin in Rastede aufgewachsen. Nach meinem Studium und einigen Jahren an der schönen Nordsee bin ich in meinen Heimatort zurückgekehrt und wohne in Rastede mit meinem Sohn. Mitglied der GRÜNEN bin ich seit 2024 und seit Anfang 2025 bin ich als Vorstandssprecherin aktiv.


Warum kandidierst du für den Gemeinderat in Rastede?

Ganz einfach: Weil Meckern keine Politik macht. Ich möchte nicht nur zuschauen, sondern mitentscheiden. Die Beschlüsse im Gemeinderat haben direkten Einfluss auf unser tägliches Leben und genau deshalb will ich mit am Tisch sitzen.

Mir ist wichtig, dass dort nicht nur über Menschen gesprochen wird, sondern Menschen mit ganz unterschiedlichen Lebensrealitäten vertreten sind. Ich bin Frau, Mutter und getrennt erziehend. Diese Erfahrungen bringen einen wertvollen Blick auf viele Themen mit.

Außerdem ist für mich klar: Demokratie lebt davon, dass Menschen Verantwortung übernehmen. Genau das möchte ich tun. Mit Herz und dem Mut, Dinge auch mal anders zu denken.


Was bedeutet Rastede für dich persönlich?

Rastede ist für mich viel mehr als ein Wohnort. Hier bin ich aufgewachsen. Im Schlossgarten habe ich meine ersten Schritte gemacht, hatte meine erste Ballettaufführung, auf dem Ellernfest meinen ersten Kuss und auf dem Schulhof auch schon wegen Liebeskummer geweint.

Heute lebe ich wieder hier, gemeinsam mit meinem Sohn. Ich wünsche mir, dass auch er in Rastede einmal so viele schöne, spannende und prägende Erinnerungen sammeln kann.

Rastede ist mein Zuhause. Genau deshalb möchte ich Verantwortung übernehmen und mitentscheiden, damit unsere Gemeinde auch in Zukunft ein Ort bleibt, an dem Menschen gerne aufwachsen, leben und alt werden.


Was möchtest du in den nächsten Jahren konkret verbessern oder voranbringen?

Ich wünsche mir ein Rastede, das für alle da ist. Bei politischen Entscheidungen sollten wir nicht nur die klassische Familie mit Mutter, Vater, Kindern, gutem Einkommen und Einfamilienhaus im Blick haben, sondern alle Menschen, die hier leben. Dazu gehören Alleinerziehende, Patchworkfamilien, Menschen mit Behinderungen, Seniorinnen und Senioren, junge Menschen und diejenigen, die finanziell stärker belastet sind.

Mir ist wichtig, dass wir nicht von unseren eigenen Lebensrealitäten oder Privilegien ausgehen, sondern bewusst alle mitdenken. Denn eine gute Gemeinde erkennt unterschiedliche Bedürfnisse und schafft Angebote, die möglichst vielen zugutekommen.

Ganz konkret möchte ich mich für eine starke Demokratie einsetzen, zum Beispiel durch mehr Beteiligungsformate und echte Mitgestaltungsmöglichkeiten. Kinder und Jugendliche brauchen Räume, in denen sie sich entfalten und einbringen können. Familien brauchen verlässliche und bedarfsgerechte Betreuungsangebote, die den Alltag tatsächlich erleichtern. Und natürlich müssen wir Nachhaltigkeit und Klimaschutz bei allen Entscheidungen mitdenken, damit Rastede auch für kommende Generationen lebenswert bleibt.


Welche Erfahrungen oder Perspektiven bringst du in die politische Arbeit ein?

Ich bringe sowohl berufliche als auch persönliche Erfahrungen mit, die meinen Blick auf Politik prägen. Als Vielfaltsmanagerin beschäftige ich mich täglich mit der Frage, wie Teilhabe gelingen kann und wie Strukturen so gestaltet werden, dass sie möglichst allen Menschen gerecht werden. Dabei geht es für mich nicht nur um Vielfalt als Schlagwort, sondern um ganz konkrete Lösungen für ein gutes Miteinander.

Durch meine mehrjährige Arbeit in der Frauenförderung weiß ich außerdem, wie wichtig Chancengerechtigkeit ist und wie viel Potenzial verloren geht, wenn Menschen aufgrund ihres Geschlechts oder ihrer Lebenssituation nicht die gleichen Möglichkeiten haben.

Persönlich bringe ich die Perspektive einer berufstätigen Mutter und getrennt erziehenden Frau mit. Ich kenne die Herausforderungen, Familie, Beruf und Alltag miteinander zu vereinbaren, aus eigener Erfahrung. Deshalb ist es mir wichtig, dass politische Entscheidungen die unterschiedlichen Lebensrealitäten der Menschen in Rastede berücksichtigen und nicht nur die einer vermeintlichen "Norm".


Wenn ich gerade keine Politik mache, dann …

… bin ich am liebsten mit meinem Sohn unterwegs und wir erleben gemeinsam kleine und große Abenteuer. Außerdem mache ich gerne Sport, um den Kopf freizubekommen, oder verliere mich beim Zeichnen, weil Kreativität für mich der perfekte Ausgleich zum Alltag ist.


 Drei Wörter, die mich gut beschreiben:

kreativ

engagiert

chaotisch


Ein Thema, über das ich sofort begeistert sprechen kann:

Kunst, vor allem Frauen in der Kunst. Mich fasziniert, wie viele großartige Künstlerinnen über Jahrhunderte übersehen wurden und wie spannend ihre Geschichten und Werke sind. Darüber kann ich stundenlang sprechen.

Mehr über mich und meine Wünsche für Rastede findet Ihr auf meinem Instagram-Account